Von 8 auf 20 Mandate — ohne jemanden einzustellen

Die Grenze ist nicht Ihr Fachwissen, sondern die Stunden, die in der Belegerfassung verschwinden. Hier steht, was tatsächlich wegfällt — und was zwingend unter Ihrer Freigabe bleibt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Sie führen eine kleine Kanzlei — acht Mandate, allein, ohne Angestellte. Das ist Ihr Haupteinkommen.

  • Ihr Stack ist DATEV, ein paar Excel-Listen und E-Mail. Nichts Ausgefallenes, und es funktioniert.
  • Belege kommen, wie es den Mandanten gerade passt: Fotos per WhatsApp, CSV-Export aus dem Online-Banking, Kassenbuch als PDF.
  • Das Erfassen und Kontieren frisst die Abende — und ist der mechanischste Teil der Arbeit.
  • Weil alles von Hand läuft, geraten Fristen ins Rutschen. Nicht aus Unkenntnis, sondern aus Zeitmangel.

Der Moment, an dem es kippt

Eine Empfehlung bringt fünf weitere Mandate — und Sie müssen absagen, weil die Stunden schlicht nicht da sind. Nachgerechnet: rund 1.500 € im Monat, die Sie liegen lassen, nur weil Sie an der Kapazitätsgrenze sind.
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Was Sie eigentlich brauchen

Keine Software, die den Steuerberater ersetzt. Die Routine soll weg — Beurteilung und Verantwortung bleiben bei Ihnen.

  • Belege werden erfasst und vorkontiert, egal in welchem Format sie ankommen.
  • Fristen aller Mandanten liegen an einer Stelle und melden sich früh, nicht am Stichtag.
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen kommen im Zustand „prüfen und freigeben“ an.
  • Ein gangbarer Weg zu 20 Mandaten statt 8, ohne jemanden anzustellen.

Wie das aufgebaut ist

BossForce richtet dafür einen Arbeitsbereich ein: einige Agenten mit klaren Zuständigkeiten, ein Ziel mit messbarer Kennzahl und Playbooks — wiederkehrende Abläufe, die durch ein Ereignis ausgelöst werden statt auf Sie zu warten.

Das Beispiel beruht auf einer Modellsituation, nicht auf den Daten eines echten Mandanten. Struktur und Format entsprechen dem, was das Produkt bei der Einrichtung anlegt.

Das Ziel

Von 8 auf 20 Mandate ohne Einstellungläuft

Die Stunden freiräumen, die heute in Belegerfassung und Fristenkontrolle gehen, und sie in neue Mandate stecken.

Betreute Mandate
8 → 20
Stunden Belegerfassung pro Woche
12 → 3
Versäumte Fristen
0

Abläufe, die von selbst starten

Belegeingangaktiv
Wird ausgelöst wenn

Ein Beleg trifft per WhatsApp, E-Mail oder als Banking-Export ein

Auslesen, Mandant und Zeitraum bestimmen, vorkontieren. Fehlt etwas oder stimmt ein Betrag nicht überein, wird nicht gebucht, sondern eine Aufgabe mit konkreter Rückfrage angelegt.

laufender Monat: 5 von 6 Schritten
Fristenkalenderaktiv
Wird ausgelöst wenn

10 Tage vor einer Frist eines beliebigen Mandats

Prüfen, ob der Zeitraum vollständig ist, Entwurf erstellen, Ihnen zur Prüfung vorlegen. Drei Tage vor Frist erneut erinnern, falls noch nicht freigegeben.

Q1-Voranmeldungen: 6 von 8 Schritten

Was Schritt für Schritt passiert

Bankumsätze mit erfassten Belegen abgleichenerledigt
Beleg-Agent · Playbook: Belegeingang
  • Banking-CSV importieren
  • Zahlungen den bereits erfassten Belegen zuordnen
  • Abweichungen isolieren und Rückfragen formulieren

2 Abweichungen, als eigene Aufgabe angelegt

Fehlende März-Belege beim Mandanten anfordernläuft
Mandanten-Agent · Playbook: Belegeingang
  • Liste der fehlenden Unterlagen erstellen
  • Anforderung an den Mandanten senden
  • Nach drei Tagen ohne Antwort nachfassen

Anforderung raus, Antwort steht aus

Entwurf der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Mandat Nr. 4zur Prüfung
Meldungs-Agent · Playbook: Fristenkalender
  • Vollständigkeit des Zeitraums prüfen
  • Bemessungsgrundlage ermitteln
  • Herkunft jeder Zahl belegen
  • Prüfung und Freigabe durch den Steuerberater

Entwurf fertig, wartet auf Ihre Prüfung

Wie das eingerichtet wurde

Belege kommen in jeder denkbaren Form — Fotos per WhatsApp, CSV aus dem Banking, Kassenbücher als PDF. Das Erfassen frisst meine ganze Zeit.
Verstanden. Ich lege ein Playbook für den Belegeingang an: Es startet bei jedem eingehenden Beleg, bestimmt Mandant und Zeitraum und kontiert vor. Eine Frage zur Grenze — was soll passieren, wenn etwas nicht übereinstimmt oder Angaben fehlen?
Auf keinen Fall selbst buchen. Zurücklegen und mich fragen.
Als Regel festgehalten: Unklares wird nie gebucht, sondern als Aufgabe mit konkreter Rückfrage zurückgelegt. Voranmeldungen bringe ich ebenfalls nur bis zum Entwurf — die Übermittlung bleibt bei Ihrer Freigabe.

Wo Sie weiterhin gebraucht werden

Das ist kein Kleingedrucktes, sondern Teil der Konstruktion. Die Verantwortung für das, was übermittelt wird, liegt beim Berufsträger — und das System ist so gebaut, dass sie nicht versehentlich abgegeben werden kann.

  • Nichts wird ohne Ihre Freigabe übermittelt — der Agent geht bis zum Entwurf und hält an.
  • Ein unklarer Beleg wird nicht „vorsichtshalber“ gebucht, sondern mit konkreter Rückfrage zurückgelegt.
  • Jede Aktion ist sichtbar und vor dem Kontakt zum Mandanten widerrufbar, mit Nachweis, was geändert wurde.
  • Änderungen im Steuerrecht meldet der Agent, auslegen müssen Sie sie. Das ist Berufsträgerarbeit und bleibt es.

Was sich ändert

  • Belege in jedem Format — Fotos, Banking-CSV, PDF-Kassenbücher — werden ohne Handarbeit erfasst und vorkontiert.
  • Fristen aller Mandate stehen in einem Kalender und melden sich früh statt am Stichtag.
  • Jeder Schritt ist nachvollziehbar und vor dem Kontakt zum Mandanten widerrufbar.
  • Die gewonnenen Stunden gehen in neue Mandate — worum es von Anfang an ging.
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FAQ

Braucht das Zugriff auf mein DATEV?

Nicht zwingend. Die Grundlage ist dateibasiert: Exporte aus DATEV, Banking-CSV, Belegbilder. Eine direkte Anbindung verbinden Sie bewusst, sie ist keine Voreinstellung.

Was passiert, wenn der Agent falsch kontiert?

Sie sehen es und können es rückgängig machen, bevor etwas den Mandanten erreicht — festgehalten ist, was auf welcher Grundlage gebucht wurde. Wirklich unklare Positionen werden gar nicht erst gebucht.

Wer haftet für das, was übermittelt wird?

Sie. Der Agent erstellt einen Entwurf und weist die Herkunft jeder Zahl nach, Freigabe und Übermittlung bleiben bei Ihnen. Alles andere wäre keine Delegation, sondern eine Abgabe der Verantwortung.

Ist das mit der Berufsordnung vereinbar?

Der Agent übernimmt vorbereitende Tätigkeiten und übermittelt nichts eigenständig; die vorbehaltene Tätigkeit bleibt vollständig beim Berufsträger. Für die verbindliche Einordnung im Einzelfall sprechen Sie bitte mit Ihrer Kammer.

Muss ich programmieren können?

Nein. Die Einrichtung ist ein Gespräch: Sie beschreiben, wie Ihre Kanzlei arbeitet, und beantworten Rückfragen. Das dauert in der Regel 15–30 Minuten.

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